Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen, liebe Mainzer Mieterinnen und Mieter,
die Wohnbau Mainz GmbH hat großflächige Mieterhöhungen angekündigt bzw. schon durchgeführt. Es ist dabei anzunehmen, dass die Mieten mehrheitlich um deutlich mehr als die angekündigten 3% angehoben werden bzw. wurden.
Hintergrund für die Mieterhöhungen sind unserer Informationen nach die Schulden der GmbH in Höhe von über 800 Mio. €, die allerdings vor allem durch Misswirtschaft zustande kamen. Auch viele Studierende wohnen in Wohnbau-Wohnungen, die aus fehlender finanzieller Kraft auf preislich erschwinglichen Wohnraum angewiesen sind. Diesen Studierenden, die oftmals neben ihrem Studium auch auf Nebenjobs angewiesen sind, um ihr Studium bezahlen zu können, ist eine finanzielle Mehrbelastung gerade in Zeiten einer Wirtschaftskrise nicht zumutbar - ebensowenig allen Anderen finanziell weniger gut ausgestatteten.
Aber nicht nur die Wohnbau-MieterInnen sind von deren Mieterhöhungen betroffen; da diese sich unmittelbar auf den Wohnungsmarkt auswirken werden, werden sich alle Mainzer Wohnungen zum Teil drastisch verteuern, was die Lebenssituation aller Mainzer MieterInnen weiter verschlechtern wird.
Dies ist vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Universität Mainz so nicht hinnehmbar. Daher hat sich der AStA entschlossen, die Mieterinitiativen der WohnBau-Mieter zu unterstützen und hat die Wohnbau Mainz GmbH in einem offenen Brief aufgefordert, ihre Mieterhöhungen zurück zu nehmen.
Ihr könnt unser Anliegen mit Eurer Unterschrift unterstützen. Die Unterschriften werden dann gesammelt an die Wohnbau übergeben, um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen.
Vielen Dank für Eure Unterstützung,
Euer AStA




